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ERF Plus - Wort zum Tag Dankbar sein – warum denn?

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„Fällt denn keinem einmal etwas anderes ein?“ So dachte ich vor einigen Jahren. Ich lebte in einer christlichen Gemeinschaft, in der fast jede Mahlzeit mit dem Bibelvers beendet wurde, der uns für heute als Tagestext aus Psalm 106, Vers 1 gegeben ist: „Halleluja! Dankt dem Herrn; denn er ist freundlich und seine Güte währt ewig.“ Erst durch das Gespräch mit einem befreundeten Pfarrer begann ich, über das Wesen Gottes nachzudenken, das in diesem Bibelvers beschrieben wird.

Um wen geht es? Der Psalmbeter spricht von dem HERRN, der sich dem Mose und seinem Volk Israel mit seinem Namen offenbart hatte: Jahwe – der: Ich bin, der ich bin, der: Ich bin da. Er ist der gegenwärtige Gott. Er muss nicht erst aus der Ferne herbeieilen, wenn seine Leute nach ihm fragen. Nein, er ist da, er sieht uns, er kennt uns.

Wie beschreibt der Beter das Wesen Gottes?

Dankt dem Herrn, denn er ist freundlich. Ich stelle fest: Wenn Gott an mich denkt, denkt er freundlich, gut über mich. In mir entsteht ein Bild: Gott hält den Daumen hoch, wenn er an mich denkt. Wie oft habe ich schon – vielleicht unbewusst – gedacht: Zeigt nicht manchmal der Daumen Gottes nach unten, wenn er an mich denkt? Dieser und andere Psalmbeter bezeugen das Gegenteil: Gottes Wesen ist freundlich, er denkt gut über mich als Person. Ich gehöre zu Gottes Freunden. Ich kann aufatmen.

Diese Tatsache ist nicht zu verwechseln mit Gottes klarem Nein zu meiner Sünde, für die sein Sohn Jesus Christus am Kreuz sterben musste.

Ein weiteres Merkmal des Wesens Gottes: seine Güte, auch mit Gnade oder Huld zu übersetzen. „Gott allein ist gut“, sagt Jesus von seinem Vater. Es geht bei Gottes Güte nicht um eine menschliche Beurteilung, sondern um Gottes Maßstab. Er ist gut. Deshalb können wir in seiner Gegenwart verändert werden und müssen nicht aus eigener Kraft versuchen, „gut“ zu werden. Nur der Herr allein kann uns so umgestalten, dass wir ihm immer ähnlicher werden (2. Kor 3,18).

Seine Güte währt ewig. Gott gibt nicht gleich auf, wenn er bei uns auf Widerstände stößt. Er geht uns, die wir an ihn glauben, mit großer, ewiger Geduld nach. Seine Güte leitet uns zur inneren Umkehr (Röm 2,4).

Welchen Weg dazu zeigt der Psalmbeter auf? Am Anfang des Verses steht das Halleluja, das bedeutet: Lobt Gott, preist Gott! Dieser Lobpreis drückt sich im Danke sagen aus: Dankt dem Herrn …. Beachten wir den Zusammenhang des ganzen 106. Psalms: In ihm wird das Versagen des Volkes Israels ausführlich beschrieben. Doch Gott ist treu und hat sein Volk nicht aufgegeben. Das Sündenbekenntnis des Volkes und die Vergebung, die Gott schenkt, ermöglichen einen Neuanfang. Deshalb gilt: Dankt dem Herrn …!

Hier sind wir aktiv gefragt: Wie steht es um unsere Dankbarkeit unserem Gott gegenüber? Dankbare Menschen sind angenehme Menschen und keine Meckerer. Sie strahlen Wohlsein und Ermutigung aus. Gehören wir dazu – Sie und ich? Was lassen wir uns unseren Dank kosten?

Als Teenager besuchte ich mit meiner Patentante eine ihrer Bekannten. Am Ende des Besuches bekamen wir Früchte des Bauernhofes geschenkt. Auf dem Heimweg blieb meine Tante plötzlich stehen. „Habe ich mich überhaupt bedankt?“ Weil sie nicht sicher war, drehten wir trotz ihrer Gehprobleme um und liefen zum Bauernhof zurück. Nach einem bewussten Dankeschön gingen wir nach Hause.

Ich wünsche Ihnen einen „dankbaren“ Tag mit dem wunderbaren Bibelvers: Halleluja! Dankt dem Herrn; denn er ist freundlich, seine Güte währt ewig.

Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen


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Um wen geht es? Der Psalmbeter spricht von dem HERRN, der sich dem Mose und seinem Volk Israel mit seinem Namen offenbart hatte: Jahwe – der: Ich bin, der ich bin, der: Ich bin da. Er ist der gegenwärtige Gott. Er muss nicht erst aus der Ferne herbeieilen, wenn seine Leute nach ihm fragen. Nein, er ist da, er sieht uns, er kennt uns.

Wie beschreibt der Beter das Wesen Gottes?

Dankt dem Herrn, denn er ist freundlich. Ich stelle fest: Wenn Gott an mich denkt, denkt er freundlich, gut über mich. In mir entsteht ein Bild: Gott hält den Daumen hoch, wenn er an mich denkt. Wie oft habe ich schon – vielleicht unbewusst – gedacht: Zeigt nicht manchmal der Daumen Gottes nach unten, wenn er an mich denkt? Dieser und andere Psalmbeter bezeugen das Gegenteil: Gottes Wesen ist freundlich, er denkt gut über mich als Person. Ich gehöre zu Gottes Freunden. Ich kann aufatmen.

Diese Tatsache ist nicht zu verwechseln mit Gottes klarem Nein zu meiner Sünde, für die sein Sohn Jesus Christus am Kreuz sterben musste.

Ein weiteres Merkmal des Wesens Gottes: seine Güte, auch mit Gnade oder Huld zu übersetzen. „Gott allein ist gut“, sagt Jesus von seinem Vater. Es geht bei Gottes Güte nicht um eine menschliche Beurteilung, sondern um Gottes Maßstab. Er ist gut. Deshalb können wir in seiner Gegenwart verändert werden und müssen nicht aus eigener Kraft versuchen, „gut“ zu werden. Nur der Herr allein kann uns so umgestalten, dass wir ihm immer ähnlicher werden (2. Kor 3,18).

Seine Güte währt ewig. Gott gibt nicht gleich auf, wenn er bei uns auf Widerstände stößt. Er geht uns, die wir an ihn glauben, mit großer, ewiger Geduld nach. Seine Güte leitet uns zur inneren Umkehr (Röm 2,4).

Welchen Weg dazu zeigt der Psalmbeter auf? Am Anfang des Verses steht das Halleluja, das bedeutet: Lobt Gott, preist Gott! Dieser Lobpreis drückt sich im Danke sagen aus: Dankt dem Herrn …. Beachten wir den Zusammenhang des ganzen 106. Psalms: In ihm wird das Versagen des Volkes Israels ausführlich beschrieben. Doch Gott ist treu und hat sein Volk nicht aufgegeben. Das Sündenbekenntnis des Volkes und die Vergebung, die Gott schenkt, ermöglichen einen Neuanfang. Deshalb gilt: Dankt dem Herrn …!

Hier sind wir aktiv gefragt: Wie steht es um unsere Dankbarkeit unserem Gott gegenüber? Dankbare Menschen sind angenehme Menschen und keine Meckerer. Sie strahlen Wohlsein und Ermutigung aus. Gehören wir dazu – Sie und ich? Was lassen wir uns unseren Dank kosten?

Als Teenager besuchte ich mit meiner Patentante eine ihrer Bekannten. Am Ende des Besuches bekamen wir Früchte des Bauernhofes geschenkt. Auf dem Heimweg blieb meine Tante plötzlich stehen. „Habe ich mich überhaupt bedankt?“ Weil sie nicht sicher war, drehten wir trotz ihrer Gehprobleme um und liefen zum Bauernhof zurück. Nach einem bewussten Dankeschön gingen wir nach Hause.

Ich wünsche Ihnen einen „dankbaren“ Tag mit dem wunderbaren Bibelvers: Halleluja! Dankt dem Herrn; denn er ist freundlich, seine Güte währt ewig.

Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen


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