Zur Dekonstruktion von Identität. Psychoanalytische und queere Perspektiven.

 
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Esther Hutfless Zur Dekonstruktion von Identität. Psychoanalytische und queere Perspektiven. Seit den 90er Jahren verweist „queer“ auf einen identitätskritischen Ansatz, der nicht nur die heteronormati- ve Zweigeschlechtlichkeit als Norm, sondern Identität und auf ihr gegründete Politiken kritisch hinterfragt. Die Queer Theory hat ihre Wurzeln zwar in einer politisch-kritischen Auseinandersetzung – das unterscheidet sie von der Psychoanalyse, die in erster Linie einen klinischen Diskurs darstellt – zugleich zeigt sich jedoch bei näherer Betrachtung das Potential eines produktiven Dialogs beider Diskurse. Insbesondere in Hinblick auf das Konzept „Identität“ ist der Dialog vielversprechend. Ausgehend von einer ideengeschichtlichen Genealogie des Konzepts queer, möchte ich in meinem Vortrag den Identitätsdiskurs der Psychoanalyse vor allem in Hinblick auf die Ge- schlechterthematik kritisch skizzieren und schließlich mit Julia Kristevas Konzeption eines „Subjekts im Prozess“ zeigen, inwiefern ein queeres, offenes Subjekt psychoanalytisch gedacht werden kann. Die Sigmund Freud Vorlesungen 2017 sehen sich die Fragestellungen aus psychoanalytischer Sicht näher an. Die Texte zu den Vorträgen sind 2018 im gleichnamigen Band im Mandelbaum Verlag erschienen.

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